GESCHICHTE
1. Hälfte des 16. Jahrhunderts: Das westlich unterhalb von Schloss Matzen gelegene Gut Matzen wird durch die Herren von Fieger, die auch dem Schloss Matzen sein heutiges Aussehen gegeben haben, errichtet.
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Über 300 Jahre, bis ins 19. Jahrhundert hinein, bleiben Schloss und Gut immer im gemeinsamen Besitz.

1873: Josef von Pfeiffersberg trennt die Einheit Schloss und Gut, indem er das Schloss Matzen an Fanny Schnorr von Carolsfeld verkauft. Pfeiffersberg selbst bewohnt das Gut Matzen noch 10 Jahre, bevor er es

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1883: an Franz Lipperheide übereignet. Sein heutiges Aussehen verdankt das Gut Matzen hauptsächlich dem Engagement des deutschen Verlegers. Lipperheide war auch der Erbauer des Schlosses Neumatzen sowie der Gestalter des bis heute erhalten gebliebenen Matzenparks. Das weltweit tätige Ehepaar Lipperheide machte die Gegend um das Gut Matzen zu einem Treffpunkt internationaler Künstlerprominenz. So vollendete auf Gut Matzen unter anderem der österreichische Komponist Hugo Wolf seine Oper „Der Corregidor“. Auch der berühmte Maler Franz Defregger weilte als Gast auf dem Lipperheidschen Anwesen

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1913: Die Witwe Lipperheide verkauft das Anwesen an Engelbert und Maria Hosp und das Gut Matzen wird erstmals als Gastwirtschaft - mit der Auflage eine „alkoholfreie Kaffeehauswirtschaft“ zu betreiben - geführt.

Heute befindet sich das Gut Matzen im Besitz der Familie Messner und erfreut sich als Treffpunkt gehobener Gastronomie sowie als Ort für eindrucksvolle Feste und romantische Feiern großer Beliebtheit.